Auch in der dritten Raunacht bewegen wir uns durch das alte Münchner Angerviertel, das seinen Namen von den fruchtbaren Wiesen erhielt, die sich einst im Südosten Münchens bis zur Isar hin erstreckten. Wir verlassen denViktualienmarkt in südlicher Richtung und wenden uns dem zweiten Hauptplatz des Viertels zu, dem Jakobsplatz.
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Die erste Raunacht neigt sich mit der Abenddämmerung ihrem Ende zu – und die zweite Raunacht beginnt. Im Münchner Tierkreis wandern wir ein Zeichen weiter und wechseln vom WIDDER zum STIER, dem Zeichen von Lebensfreude und irdischer Genüsse, dem Zeichen der Venus. Auf der Ebene der Münchner Kraftplätze zieht es uns vom Petersbergl hinab zu einem Ort, der wie kein anderer die Eigenschaften des Stiers zu verkörpern vermag: zum Viktualienmarkt, dem Herzen des Angerviertels. Weiterlesen

Jeder der kommenden Raunächte ist eines der zwölf Tierkreiszeichen zugeordnet – von Widder bis Fische. Und zugleich kann der ganze Tierkreis auf wundersame Weise in München gefunden werden! Denn Münchens ältester Kern ist in vier Viertel geteilt, die noch heute bezeichnende Namen tragen: Das Angerviertel im Südosten mit dem Viktualienmarkt als Mittelpunkt, das Hackenviertel im Südwesten mit dem “Kreuz” als Zentrum, das Kreuzviertel, dessen Herz am Promenadenplatz schlägt und schließlich das Graggenauer Viertel mit der Residenz – und dem Platz als zentraler Ort der Kraft. Weiterlesen

Die Nacht der Frau Holle.

Die dreizehnte Nacht bildet den krönenden Anschluss der Raunächte. In der christlichen Mythologie erreichen nun die Drei Heiligen Könige, die Weisen aus dem Morgenland, die dem Stern gefolgt waren, das Kind in der Krippe, um ihm als neuen König der Welt Geschenke zu überbringen: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Was in den letzten zwölf Tagen und dreizehn Nächten im Verborgenen gedieh, wird nun sichtbar, tritt in Erscheinung. Die Zeit der Dunkelheit ist vorüber, das Licht ist durch die finsteren Tage hinüber gerettet worden und kann nun alleine bestehen. Mit dieser letzten Nacht schließen sich aber auch die Pforten zu jenem Reich, das vom Heiligen Abend in unsere Wirklichkeit reichte und uns den Kontakt mit den Wesen aus der anderen Welt ermöglichte. Weiterlesen

Kannst du vertrauen?

Die vorletzte Raunacht bricht an. Gerade die beiden letzten Nächte haben uns damit konfrontiert, dass alles, was wir uns vornehmen, zwar wohl durchdacht sein mag, aber letzten Endes sich in Wirklichkeit bewähren muss und dabei mit der einen oder anderen Störung zu rechnen ist. Weiterlesen

Auf welche Fehler freust du dich?

Jede Ordnung braucht Veränderung, jede Struktur trägt den Keim zu ihrer Zerstörung bereits in sich. Weiterlesen

Was hast du vor?

Visionen können aus dem Nichts geboren werden, aber eben so schnell können sie wieder ins Nichts verschwinden. Den lieben langen Tag fantasieren und spintisieren wir vor uns hin, haben Ideen, entwickeln Vorschläge, malen uns Dinge aus – und vergessen alles wieder. Wie das Kommen und Gehen von Ebbe und Flut branden unsere Gedanken an die Gestade unserer Wirklichkeit und ziehen sich oft genug schnell wieder zurück, sodass wir sie kaum greifen können. Weiterlesen

Was beflügelt deinen Geist?

Neujahr – für viele ist dieser Tag geprägt von der Ruhe nach dem Sturm. Weil es für die meisten kein Arbeitstag ist, frönen viele noch einmal dem Müßiggang, manche brauchen den Tag auch, um die Auswirkungen der Silvesternacht zu verarbeiten und zu regenerieren. Weiterlesen

Wem wirst du heute begegnen?

Silvester – das ist die Nacht, in der wir den Wechsel in das Neue Jahr feiern.

Es hat sich dabei eingebürgert, dies mit viel Krach und Lärm zu tun: Wir schießen Raketen in die Luft, lassen es Knallen und Pfeifen, Glocken erklingen und erhellen den Nachthimmel mit Feuer und Licht. Weiterlesen

Wie soll es für dich werden?

Die letzte Dezembernacht ist angebrochen. Noch eine Nacht, und das Neue Jahr beginnt. Weiterlesen